Donnerstag, 22. September 2011

Mabon



Gestern, zur Herbsttagundnachtgleiche, hatte ich leider kaum Zeit mich bewusst auf dieses Fest einzustimmen.Der Tag an dem Tag- und Nacht gleich lang sind, an dem der Herbst beginnt und immer deutlicher in unserem Land Einzug hält. Noch herrscht die Göttin als Matrone mit ihrem Füllhorn, an ihrer Seite der Erntegott. Letztlich las ich noch den netten Vergleich das ihre Herrschaft einem Sonnenuntergang gleicht der sich langsam über das Land legt, die Nacht des Jahres bricht herein und übernimmt an Samhain die Herrschaft. In der Natur weichen langsam die Lebenskräfte, das Laub verfärbt ich und fällt nieder. Die letzten Ernten werden eingefahren, Wintergetreide ausgesäht und Tätikgkeiten des Werkens werden wieder aufgenommen. So beginnt z.B. allmählich wieder die Zeit der Handarbeiten, des Spinnens und Strickens. Dies kann ich gut auf meiner Station beobachten, wo die Patienten sich plötzlich abends wieder zusammensetzen und sich gegenseitig Strickwerk und Häkeln beibringen. So wurde ich gestern schon gefragt wann ich denn wieder beginnen würde mich meiner Wolle zu widmen, hätte man doch in Erinnerung das ich letztes Jahr ebenfalls tüchtig gestrickt hätte.
Meine Mabonfeier bestand also hauptsächlich daraus mir darüber Gedanken zu machen wann ich meine handarbeitliche Sommerpause beenden möchte, den Jahreszeitentisch unserer Station herbstlich zu gestalten und mir ein wenig darüber bewusst zu werden welche Ernte ich dieses Jahr einfahren kann.

1 Kommentar:

  1. Deine Altardeko ist wunderschön geworden, ich liebe all die Herbstfarben!!
    Wir haben auch erst heute die Zeit gefunden zu feiern und ein wenig durch die Herbstwelt zu streifen :-).
    Ich schicke dir liebe Marbon-Grüße aus dem Siegtal, die Dryade

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