Freitag, 4. Mai 2012

Neues aus der Kräuterküche - Blütenessenzen

Die berühmten Blütenessenzen des Edward Bach (Bachblüten) kennt sicherlich mittlerweile jeder von uns. Man bekommt sie im Internet genau so wie in der Apotheke nebenan. Die Grundannahme der Essenzen beruht darauf das nicht die Pflanze und deren Inhaltsstoffe an sich zur Heilung und Unterstützung gegen Erkrankungen beiträgt sondern die Essenz & Information einer Pflanze. Diese lässt sich mit Hilfe von Licht und Wasser auf eben dieses übertragen. Wasser ist, wie wir durch die Forschungen der berühmten Dr. Masaru Emoto wissen, ein wunderbarer Informationsspeicher. Durch die Einnahme von Wasser das mit Blüteninformationen sozusagen codiert ist, wird diese Schwingung/Information aufgenommen und kann dort wirken. Vom Prinzip her eigentlich die gleiche Wirkung wie auch hohe Potenzen in der Homöopathie.
Nun haben wir selbst auch die Möglichkeit mit unseren einheimischen Pflanzen Blüten- & Baumessenzen herzustellen.

Dazu benötigt man:
  • eine Glasschale
  • reines Wasser aus einer Quelle oder gutes Mineralwasser (z.B. St. Leonhards)
  • eine Schere
  • ein dünnes Tuch, feinmaschiges Sieb oder einen Kaffeefilter
  • einen Trichter
  • zur Aufbewahrung eine dunkle Glasflasche
  • Alkohol zur Konservierung (ca. 40%iger)
  • und das wichtigste natürlich Blüten & Sonnenlicht!
Nehmt an einem sonnigen Tag eure Glasschale mit zu der Pflanze von der ihr eine Blütenessenz herstellen wollt. Schneidet nun vorsichtig die Blüten mit der Schere ab und lasst sie in die Glasschale fallen ohne direkt mit ihnen in Berührung zu kommen. Wenn ihr genug habt (die Wasseroberfläche sollte anschließend bedeckt sein) füllt ihr die Schale mit dem Quellwasser. Daraufhin sollten die Blüten für 3-4 Stunden in der Sonne stehen. Im Anschluss füllt ihr das Wasser durch das Tuch/Sieb/Filter in einen Trichter und füllt somit die braune Aufbewahrungflasche zu 3/4. Das übrige Viertel wird mit Alkohol aufgegossen. Danach die Flasche gut schütteln und an einem dunklen Ort aufbewahren. Beschriften wäre hilfreich zur späteren Orientierung, vor allem wenn ihr vorhabt verschiedene Essenzen herzustellen.
Diese Flasche nennt man Stock-Bottle. Es ist sozusagen die Urtinktur die man noch weiter verdünnen oder mit anderen Essenzen mischen kann. Die Essenzen können sowohl äußerlich als auch innerlich angewandt werden.

Mit Alkohol konserviert halten die Essenzen fast unbegrenzt. Sollte jemand auf Alkohol verzichten wollen so sollte die Mischung im Kühlschrank aufbewahrt und nach einer Woche verworfen werden.

Wenn ihr im Internet nach "heimischen" und "einheimischen Blütenessenzen" sucht findet ihr eine Vielzahl von Anwendungsbeispielen, welcher Blüte welche Wirkung nachgesagt wird usw.

Kommentare:

  1. Danke für den Beitrag!

    Wenn es nicht so sehr um die Wirkstoffe an sich geht, ist es vermutlich auch egal, ob man nun früh morgens, mittags oder abends sammelt, oder?

    LG
    Liath

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    1. Bittebitte :)
      Am besten ist es natürlich wenn man die Blüten sofort nach dem abschneiden auch in dem Wasser "ansetzt" und nicht so viel Zeit dazwischen verstreichen läßt. Die Uhrzeit ist nicht so wichtig. Natürlich macht es nicht viel Sinn um 18 Uhr zu Beginnen wenn man noch 3-4 Stunden direkte Sonneneinstrahlung braucht.
      Ich denke ab 10 ist ne Gute Zeit weil die Mittagssonne ja recht stark ist.

      LG
      Karmi

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  2. Danke dir! Dann muss ich das demnächst mal ausprobieren, auch wenn ich befürchte, dass ich nicht so der Bachblütentyp bin (aber selbstgemacht ist ja nochmal was anderes als gekauft).

    LG
    Liath

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