Mittwoch, 31. Oktober 2012

Samhain - Ahnenfest

Labas Vakaras,

heute ist der kalendarische Termin des Ahnenfest Samhain. Da es sich aber um ein Mondfest handelt, kann man es auch am nächsten Schwarzmond im November feiern.
Ich gebe dieses Jahr das erste mal ein Ahnenfest, allerdings erst Ende der Woche. Bei einer Orakelsitzung bei Aine während meines Irlandurlaubes, äußerten meine Ahnen den Wunsch nach mehr Aufmerksamkeit. Also nahm ich den Platz der Gestalterin in meiner Gemeinschaft ein und lud verschiedenste Freunde ein, mit mir gemeinsan ein Ahnenfest zu begehen. Einige trauen sich nicht und haben lieber abgesagt, andere sind neugierig oder sowieso spirituell/naturreligiös unterwegs und haben die Einladung gerne angenommen.
Neben nettem Beisammensein, Speisen und Trank soll es bei dieser Feierlichtkeit den Raum geben, sich seiner Ahnen zu erinnern, von ihnen zu erzählen, vielleicht auch Bilder, Gegenstände oder anderes zu zeigen. Welche Gemeinsamkeiten habe ich mit meinen Ahnen, was haben sie mir mitgegeben in mein Leben und womit haben sie mich beschenkt?

Ich habe mich auf Grund der Feier schon einige Wochen mit meinen Ahnen beschäftigt, meine Eltern und Tanten ausgefragt, Geschichten und Erinnerungen gelauscht.
Meine Großmutter mütterlicherseits ist Litauerin gewesen. Im zweiten Weltkrieg flüchtete sie aus Angst vor den Russen nach Deutschland. Sie lernte dort meinen Großvater kennen, brachte vier Kinder zur Welt und verstarb sehr früh an Krebs.
Daher habe ich sie wie die meisten meiner Großeltern, leider nie kennengelernt. Umso spannender finde ich die wenigen Geschichten über sie und ihr Leben. 
Ich habe in den letzen Jahren einiges über Litauen gelesen, mich mit der Kultur, Land und Leuten beschäftigt und mich auch in das litauische vorchristliche Heidentum genannt Romuva eingelesen. 
Vor kurzem habe ich einen litauischen Sprachkurs begonnen um mich meinen Ahnen aus diesem Land zu nähern und mich mit ihnen zu verbinden. Ich hoffe das ich irgendwann dieses Land bereisen kann um mich mit den Spirits dort zu verbinden und meinen Wurzeln zu lauschen. Natürlich auch um die Sprachkenntnisse die ich mir bis dahin angeeignet habe auch auszuprobieren. 

Wie begeht ihr Samhain und welchen Ahnen fühlt ihr euch besonders verbunden?
Ich wünsche euch allen einen wundervollen Tag!

Iki passimatymo!

Kommentare:

  1. Da würde ich gerne mitmachen, beim Ahnenfest. Das klingt toll.

    In diesem Jahr habe ich mein erstes, ganz bewusstes Samhain, muss ich gestehen. Außer ein paar angezündeten Kerzen für die, die mir nahe waren und schon vorrausgegangen sind, einem Räucherkegel und ein paar Hangklängen habe ich bisher nichts Besonderes getan. Aber das fühlte sich heute richtig an, mehr brauche ich wohl nicht. Ich bin mir auch noch gar nicht so sicher, ob ich es nicht lieber auf den Neumond legen möchte.

    Ich muss gestehen daß es momentan nur einen Ahnen gibt, mit dem ich mich verbunden fühle. Meine Mutter erzählte mir, daß es jemanden gab, der mir sehr glich. Er war kreativ, musikalisch und mir eben sehr ähnlich. Ich glaube mit ihm fühle ich mich sehr verbunden.

    Dir einen wunderschönen Abend und ein schönes Ahnenfest!
    Schade daß ich vermutlich nicht aus deiner Nähe komme, denn so jemand wie du fehlt mir irgendwie hier...

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  2. Ich wünsch dir einen schönen Abend Kivi! Ist doch wunderbar wenn man von jemandem gehört hat der einem so ähnlich gewesen sein soll :)

    Aus welcher Ecke Deutschlands kommst du denn?

    Liebe Grüße,
    Karmi

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  3. ich wünsche dir einen schönen abend...
    Das Klingt sehr interresant, wie du das machst mit den Fest.
    Das ist eine Gute idee, vileicht kann ich das ja auch mal machen

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  4. Ich wohne ziemlich mittig in Hessen :-)

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