Donnerstag, 24. Januar 2013

Umzugsgedanken

Am Wochenende ist es endlich soweit. Wir verlassen unsere schnuckelige kleine Dachgeschosswohnung und ziehen in unser etwas großzügigeres neues Heim mit Garten und Terasse <3

Doch trotz aller Vorfreude bleibt der bittere Beigeschmack verhasster Umzüge. Wirklich, ich bekenne mich offen dazu, ich bin ein absoluter Umzugsmuffel. Mich stresst so was unglaublich, da ich mir immer wieder viele Gedanken darum mache was ich noch alles machen muss, wieviel Arbeit noch vor mir liegt, was alles schief gehen könnte... Man könnte sagen ich sehe den Wald vor lauter Bäumen nicht mehr, oder in diesem Fall, den Umzug vor lauter Kartons nicht...

Bei uns sieht es mittlerweile aus wie bei Hempels unterm Sofa und das leider nicht erst seit gestern. Da frage ich mich doch, ob ich vielleicht irgendwie unorganisiert bin.
Wie schaut es bei euch aus? Wenn ihr umzieht, was sind da eure Strategien? Gehört ihr eher zu den "2 Tage vor dem Termin mit packen anfangen reicht völlig aus" Menschen oder eher zu den Vertretern von "man kann nicht früh genug anfangen"?

Ich zähle mich wohl eher zu ersterem. Dabei empfinde ich aber keinen großen Erfolg. Immerhin habe ich täglich das Gefühl nicht zu wissen wo ich anfangen soll, weil es noch so viel zu tun gibt und auch das Gefühl das sie Arbeit weniger und übersichtlicher wird, stellt sich irgendwie auch nicht so recht ein.
Da frage ich mich immer, wie das die anderen Leute so machen. Gebt ihr zum Beispiel Geld für ein Umzugunternehmen aus? Oder macht ihr alles auf eigene Faust? Habt ihr Freunde die euch helfen? Mietet ihr überhaupt ein großes Auto oder gehört ihr zu den Harten die es irgendwie schaffen selbst den größten PAX von Ikea inkl. einer großen Wohnlandschaft noch auf dem Dach eines VW Käfers von A nach B zu transportieren?

Ich mag auch das ganze einräumen und packen und später wieder auspacken nicht. Seid ihr da gut organisiert? Gehört ihr zu den Menschen die ihre Kartons fein säuberlich beschriften mit "Küche, Badezimmer, Schlafzimmer, Arbeitszimmer, Gästetoilette" etc.? Ich gehöre eher zu Spezies "alles unordentlich reinwerfen und schnell den Deckel zu", gepaart mit dem Verhalten in der neuen Wohnung den Karton einfach auszukippen und sich verzweifelt fragen wo man den ganzen Haufen jetzt unterbringen soll.
Dafür bin ich Meisterin darin das die neue Whg nach einer Woche so aussieht als wären wir gar nicht erst frisch eingezogen. Ich mag "aus dem Karton leben" nämlich überhaupt nicht.

Da uns der Umzug mit seinen von Natur aus meist gegebenen nötigen Neuanschaffungen, erneuter Kaution, doppelten Mieten und auch noch einer neuen Küche finanziell eh schwer ins Gewicht fällt, haben wir uns gegen ein Umzugsunternehmen entschieden. Auf der einen Seite empfinde ich solche Unternehmen ja als puren Luxus. Andererseits hätte mir das Wissen das da ein paar Profi an einem Tag alles regeln sicherlich viel psychischen Stress erspart. Wir hoffen auf tatkräftige Helfer (bisher hat sich noch niemand krank gemeldet...) und günstigerweise keinen Schnee.
Ich hatte allerdings auch schon genügend Umzüge bei denen alle Helfer spätestens nach dem Einräumen des Umzugswagens plötzlich abgesprungen sind weil sie noch andere Termine hätten, oder sie sind gar nicht erst erschienen. Von den Umzügen die ich bisher  machen musste (Umzugshilfe bei anderen natürlich nicht mitgezählt), stand ich überwiegend mit 2 männlichen Helfern alleine auf weiter Flur. So ein Umzug zu dritt ist wirklich kein Zuckerschlecken, zumal ich nicht wenig Sachen habe (alleine all die Bücher!).


Wie sieht es mit euch aus? Seid ihr Umzugsfans? Oder würdet ihr euch auch lieber wie ich in dieser Zeit täglich die Decke über den Kopf ziehen und das ganze Geschehen lieber verschlafen?

Kommentare:

  1. Ich ziehe eigentlich sehr gerne um, weil ich es nur aus diesem Anlass schaffe, unnötigen Balast abzuwerfen. Ich mag es, mich im neuen Zuhause zu reorganisieren und ein bisschen frischen Wind hineinzubringen. Auch umstellen erfüllt bei mir diesen Zweck, ist aber momentan wegen Platzmangel nicht möglich - die Möbel stehen in der einzig optimalen Anordnung.

    Ich fange eigentlich immer frühzeitig mit Packen an, schaffe es aber trotzdem nie, bis zum Umzugstag fertig zu sein. Deshalb wird zwar schon stark ausgedünnt (durch Wegschmeißen von überflüssigem Zeug), aber vieles landet dann doch einfach wieder in der Umzugskiste ^^ Dafür sind diese aber immer schön geordnet, abgesehen von den Büchern. Davon fliegen in jeder Kiste ein paar rum, weil man ja leider nicht Kisten komplett mit Büchern füllen kann... oder sollte.

    Tipp: Schubladen von Kommoden o. Ä. garnicht erst ausräumen sondern aus dem Schrank ziehen, ggf. abdecken und so transportieren. Spart ne Menge Arbeit =)

    Bisher hatten wir nie professionelle Umzugshelfer, aber starke Freunde und Bekannte. Beim Aufbauen bin ich auch immer froh, Hilfe zu haben. Das mache ich nicht so gerne - ich bin dann fürs Einräumen zuständig.

    Ich wünsche dir auf jeden Fall trotz allem einen schönen Umzug und ein gutes Ankommen im neuen Zuhause =)

    Liebe Grüße
    Jacy

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  2. Ich wünsche dir gute Nerven und einen Umzug, bei dem alles wie am Schnürchen läuft!

    Ich mag Umzüge auch gar nicht. Meine eigenen beiden Umzüge waren zum Glück aber sehr unproblematisch, weil es zuerst in ein bereits möblitiertes Studentenzimmer ging und danach dort wieder hinaus in eine Wohnung mit Partner, wo wir neue Möbel Stück für Stück angeschafft haben.

    Geholfen habe ich aber schon bei vielen Umzügen, ein Jahr war ich fast jeden Monat auf einem ... man merkt, dass die gut organisierten mit beschrifteten Kartons, mit genauen Anweisen, was zuerst und was zuletzt in den Wagen soll, mit genauem Zeitplan usw. am besten laufen. Pech für uns, die wir unorganisiert sind. ;)

    Die einzige wichtige Regel ist aber: Keine reinen Bücherkartons packen, das ist nämlich die Hölle! Immer schön mit leicher Kleidung mischen. ^^

    Alles Liebe und viele schöne Stunden im neuen Heim!
    Liath

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  3. Ich finde Umzüge auch nicht so klasse, uns rettet aber, dass wir nur wenig besitzen und auch, im Vergleich zu anderen, eher wenig Möbel haben. ;) Wir sind schon zweimal mit einem Unternehmen umgezogen, werden das aber beim nächstenmal nicht mehr machen, ist einfach zu teuer und man muss sich an vorgegebene Zeiten halten, was für mich bei meinem etwas eigenen Biorhythmus gar nicht möglich ist. Vermutlich machen mein Mann und ich unseren nächsten Umzug komplett alleine. ;) Da wir ja dann in ein eigenes Haus ziehen werden, haben wir auch alle Zeit der Welt und der Umzug kann gerne ein paar Wochen dauern. Das Packen mag ich übrigens gern, weil ich da nochmal schön viel aussortieren kann. ;) Das Auspacken ist dagegen gar nicht meins, da bin ich immer froh, wenn es vorbei ist und das normale Leben wieder einkehrt.
    Ich wünsche euch einen einigermaßen stressfreien Umzug. :)

    LG,
    Monster

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  4. Alles Gute bei dem Umzug.
    Ich hasse umziehen. Denn wir haben zu viel Kram. Immer noch. Leider schaffe ich es nicht meine bessere Hälfte endlich mal dazu zu bringen auszumisten. Er hat Kram, den kein Mensch braucht. Der nun schon seit unserem Umzug hierhin im Keller liegt, und den noch niemand vermisst hat. Aber mal runtergehen und was wegwerfen, das scheint zu kompliziert zu sein. Da aber da sehr viele Dokumente und andere wichtig aussehende Dinge dabei sind, kann ich selber nicht ausmisten. Ich weiß ja nicht was er noch braucht und was nicht. Leider habe ich das Talent wichtige Sachen wegzuwerfen, weil ich sie nicht als solche erkenne....

    Bei meinen/unseren Umzügen stand ich meist alleine auf weiter Flur. Den letzten Umzug habe ich sogar wirklich fast alleine erledigt, weil der werte Herr arbeiten musste, nicht frei bekam, und Freunde Fehlanzeige waren. Nur die Familie hat uns beim Groben unterstützt. Die wohnt leider auch zu weit weg als daß sie uns mehr hätten unterstützen können :-( Für ien Unternehmen fehlte uns das Geld...

    Und ja, ich bin leider unorganisiert. Ich versuche es zu Anfang, aber dann scheiters einfach, weil zu viel Kram da ist. Dummerweise sind unsere Umzugskisten nun schon mehrfach beschriftet, das wird nicht wirklich besser beim nächsten Umzug ^^
    Ich will zwar hier raus, aber es graut mir davor wieder umzuziehen. Und wieder.... Meh....
    Danke übriges für den letzten Tipp. Darauf bin ich trotz mehrfacher Umzüge biser nicht gekommen.

    Liebste Grüße,

    Kivi

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  5. Oh, sorry, ich habe tatsächlich den Tipp im Kommentar mit deinem Eintrag verwechselt. Mein Fehler, bin wohl noch nicht so richtig wach ^^

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  6. Ja nee Umzüge sind mist.
    Macht keinen Spaß und ist anstrengend.

    Aber ich bin gut darin. *gg*
    Ich bin wirklich sehr schnell und organisiert beim Kisten einpacken und auspacken.
    Wir hatten die letzten beiden Male ein Umzugsunternehmen.
    Das hat sich wirklich gelohnt.
    Ich würde es nie mehr ohne machen.

    Ich wünsche viel Erfolgt und Glück!!

    Liebe Grüße
    Emily

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  7. ich HASSE umziehen TO-TAL. insofern bin ich glücklich, vermutlich erstmal für die nächsten 20 oder 30 jahre davor verschont zu bleiben dank eigenheim und so. ich schließe nicht aus, irgendwann nochmal umzuziehen, vielleicht in eine komplett barrierefreie wohnung so mit blick auf's alter, aber bis dahin will ich keinen umzugskarton in meiner nähe haben^^

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  8. Also ich bin keon "Umzugsfan" aber docj sehr gut organisiert. Wochen vorher fange ich schon an zu packen und aus zu sortieren. Und eenn es geht auch schon die neue Wohnung soweit fertig zu machen, dass ich nur noch die Sachen reinstellen muss.
    Es dauert bei mir dauert es ewig, bis ich in meinem neuen zu Hause wirklich "zu Hause" bin.Die Feinheiten kommen etst so nach und nach.
    Bei dem letzten Umzug hat mir meim Ex Peter sehr viel geholfen.
    Ich habe ja auch nicht viel aus unsere gemeinsamen Wohnung mitgenommen.

    Umzüge finde ich nervig, auch wenn dann erstmal ein Neubeginn startet.
    Wie icj schon schrieb, bei meinem letzten Umzug hat es fast 3 Jahre gedauert, bis ich mich wohl fühle. Also erst jetzt seit ungefähr Monaten.
    Da spielte sicherlich meine Zrennung/Scheidung eine große Rolle.

    Jetzt macht es mir Spaß etwas on meiner Wohnung fur mich schön zu machen.

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  9. Wir hatten für unsere letzten Umzüge ein Unternehmen, weil ich mir das mit Kindern echt nicht antun wollte. Ausserdem sind Umzugshelfer um ein vielfaches effektiver und schneller fertig. und es ist versichert, falls etwas zu Bruch geht. Die Umzugshelfer bauten sogar den Pax ab (mein mann bat darum mit seinen zwei linken Händen ;-) Für die enormen Kosten für den letzten Umzug (zwei Umzüge in eine gemeinsame Wohnung über mehrere hundert Kilometer) haben wir einen Kredit aufgenommen, den wir noch immer abbezahlen.

    Aber insgesamt mag ich es gern frisch und neu.

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  10. ich bin zu oft umgezogen, um Umzüge zu mögen.
    ich hatte eine Seite im netz gefunden, eine Art Planer und der hat mir bei den letzten beiden großen Umzügen geholfen.
    Ich habe es meistens so gemacht, dass ich eine Wand freigeräumt habe und dort die Umzugskartons gut beschriftet (ich bin zu faul zum suchen) und befüllt schon mal hingestapelt habe. Also alles, was nicht akut in Nutzung war. Am Umzugstag selber (die letzten 2 Mal mit Firma, war gut, würde ich wieder so machen) hatte ich nicht wirklich was einzupacken und durch die beschriftungen der Kisten und der Türen in der neuen Wohnung auch nicht zu viel Streß. Catering ahben Freunde übernommen, genauso wie das Helfen nach dem Umzug in alter und neuer Wohnung.
    Aber dieser Plan, der war goldwert.

    euch ganz viel Kraft für den Umzug, dass alles gut und ohne Pannen über die Bühne geht!

    irka

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  11. @luna22: vor dem Abschicken nochmal Korrektur lesen würde das Lesen deines Beitrags einfacher gestalten...

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  12. Ich glaube es gibt gar keine Umzugsfans - wo sollen die herkommen?
    Du verlässt Dein Heim und gehst an einen Ort, von dem Du Dir wünschst daß Du Dich dort wohler fühlst als jetzt..... Das ist doch immer gruselig...

    Ich habe niemals geplant - gebe ich zu! Keine Struktur, nix. Völlig abgesoffen und immer dauerte es länger und war es chaotischer als geplant. Unser vorletzter Umzug wurde von einer Firma gemacht, da er vom Arbeitgeber meines Mannes bezahlt wurde. Aber das war nicht wirklich einfacher, denn ohne eigene Struktur, haben die Junx auch nur alles in Kartons gepackt und diese dann am neuen Ort aufeinander gestapelt.

    Keine 2 Jahre später zogen wir wieder um - vorerst zum letzten Mal *yay* - und wir haben HIER die letzten zwei Kisten ausgepackt *lach*....
    Jedoch haben wir diesen Umzug selbst organisiert. Selbst den LKW gefahren, selbst eingepackt, selbst gegen das Mäucherchen was noch 500, EUR extra kostete, ... ohne Struktur und Plan, aber es hat hingehauen. Ab und an hatten wir eine helfende Hand aber im großen und ganzen haben wir uns auf uns selbst verlassen.

    Umzüge sind mental total anstrengend, da die Wurzeln ausgerissen werden, kann wer erzählen was er will, es ist so. Und man braucht mitunter lange bis man wirklich ankommt. Ich habe hier fast 5 Jahre gebraucht. Aber jetzt bekommt mich keiner mehr hier weg ;-)

    Toi Toi Toi und alles Gute, immer wird es ein Stückchen perfekter!

    Liebe Grüße,
    Beltane

    PS - jetzt kein Spruch von wegen was man in der ersten NAcht träumt..... das weiß ich auch selbst überhaupt gar nicht mehr ..

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  13. ich habe bisher nur bei wohnungseinräumen geholfen, und dasging dan ganz gut bei küche einbauen usw...

    es tut mir leid aber ich ahbe noch ein Stöckchen für dich schon wieder das mit den 11 Fragen

    http://lindipekelswelt.blogspot.de/2013/01/11-fragen_27.html

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  14. Ich mag Umzüge auch nicht, zum Glück hatte ich das bisher erst zweimal.
    Ich packe schon lange vorher das ein, was ich nicht täglich brauche und miste gleichzeitig ordentlich aus. Die Kartons werden mit Inhaltsangabe beschriftet, sonst werde ich wahnsinnig, wenn ich was suche.
    Das tägliche Zeug packte ich dann ein bis zwei Tage vorher ein (Geschirr und Gläser in Zeitungspapier gewickelt). Das klappte dann alles ganz gut, mit tatkräftiger Hilfe von Freunden machte es sogar fast Spaß :-)
    Einen reibungslosen Urlaub wünsche ich euch
    Alruna

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