Donnerstag, 28. März 2013

{Goddess-Spiri} Ostara-Gebildebrot


Aine hat mich vor einiger Zeit durch einen Blogartikel daran erinnert, dass ich schon immer einmal ausprobieren wollte Symbolgebäck zu backen. Schon vor Jahren habe ich ein Buch über symbolhaftes Gebäck für Jahreskreisfeste, zur Dekoration, den Altar, zu besonderen Anlässen, Ritualen, als Opfergabe und natürlich auch als Speise gelesen. Leider hatte ich dieses Jahr noch keine Möglichkeit die bisherigen Jahreskreisfeste zu zelebrieren. Imbolc hatte mich die Grippe erwischt und zur Frühjahrs Tag- und Nachtgleiche, auch Ostara genannt, befand ich mich im Urlaub und feierte stattdessen den Geburtstag meiner Schwiegermutter. 
Da zwischen Ostara und Ostern aber keine lange Zeitspanne liegt und wir ja gestern erst Vollmond hatten, empfand ich diese Tage weiterhin als tauglich um diesen Anlass nocheinmal bewusst zu erleben und zu würdigen.
Also stellte ich mich heute Morgen in aller Früh in die Küche und setzte einen Hefeteig an. Das Rezept habe ich gefunden, denn ich wollte gerne einen veganen Teig backen und hätte zudem auch gar keine Tierprodukte im Haus gehabt.Nach dem langen kneten habe ich den Teig ca. eine Stunde ruhen lassen. Dann wurde der Tisch mit Mehl bestäubt und ich versuchte mich im formen eine Göttin, mit einigen Spiralen und Verzierungen drumherum.
Da ich normalerweise nichtmal im Stande bin einen schönen Hefezopf zu flechten, stellte das Auslegen des klebrigen Teigs der sich immerwieder gummiartig zusammenzog eine echte Herausforderung an mich. Daher wählte ich auch fürs erste sehr einfache Formen. Ich wollte ersteinmal abwarten ob das ganze gelingt, wie sehr der Teig aufgeht etc. Aine hatte schon geschrieben das man die einzelnen Symbole nicht zu eng aneinander legen sollte, wegen dem tollen Hefe-aufgeh Effekt. Ich bin mit dem Ergebnis allerdings sehr zufrieden. Meine rundliche, langhaarige Göttin ist denke ich auch ohne allzuviel Phantasie erkennbar.
Aus dem Rest Teig habe ich dann noch einen richtigen Hefezopf geformt. Hätte ich mehr Zeit gehabt, so hätte ich noch einiges an kleinerem Symbolgebäck geformt.


Die Göttin ruht nun auf meinem kleinen neuen Jahreszeiten/Jahreskreis Tisch und wird zu den Ostertagen verspeist werden :)

Kommentare:

  1. Wow, sieht total großartig aus! Küchenmagie ist doch eine der schönsten Arten der Spiritualität. :)

    Liath

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    1. Oh wie schön -sieht ganz toll aus, dein Oster-Tisch! Kannst du mir den Titel des Symbolgebäck-Buches nennen? Das will ich auch ausprobieren 😊

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    2. Das Buch heißt Symbol-Gebäck und ist von Helge Folkerts. Ist im Arun Verlag erschienen.
      :)
      Liebe Grüße,
      Karmi

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  2. Mann, das ist ja richtig toll geworden. Ich habe zu Samhain das letztes Mal Küchenmagie gemacht, ... und dieses Jahr Ostara selbst verpasst, obwohl ich die Imbolcequinoxe stark zu spüren bekommen habe. Aber Ostern ist ja wie du sagst noch nicht da ;)

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  3. Wow, wirklich wunderschön. Ich gucke jetzt schon 5 Minuten ganz berührt auf die Fotos. Tolle Stimmung. Ich glaube, das muss ich auch mal machen. Das hat mich jetzt sehr inspiriert!

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  4. Oooooh....! Ist DAS schön ge so lecker aus...! :) Guten Appetit....!

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  5. Oh, sieht das wunderbar aus :) Ich habe das Rezept natürlich dieses Ostern auch wieder benutzt, aber bei mir sinds nur schnöde Hefezöpfe geworden. Das Buch "Symbolgebäck" wäre vielleicht auch was für mich... Vermutlich könnte ich solche schönen Kreationen dann kaum essen :D

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