Sonntag, 28. April 2013

{Buchrezension} Feenstaub von Signe Pike

Ich glaube es war der gleiche Tag andem ich die Yoga Kriegerin das erste mal gesehen habe, an dem mir das Buch "Feenstaub - Mein Leben mit den Elfen" in die Hände fiel. Das Coverbild hat mich ersteinmal nicht sonderlich angesprochen. Ich bin nicht der größte Fan von diesen romantisch verkitschten Bildern von Elfen & Feen. Aber da Naturgeister mich schon seit vielen Jahren beschäftigen und interessieren, weckte der Titel trotzdem mein Interesse.
Die Story klang interessant, erinnerte mich entfernt ein wenig an das Buch "Elfensommer: Meine Begegnung mit den Naturgeistern" von Tanis Helliwell. Also wanderte das Buch ersteinmal auf meinen Wunschzettel.

In den folgendenen Wochen hatte ich das Buch immer mal wieder in der Hand, bis ich es mir Anfang diesen Monats endlich bestellte.
Signe Pike ist eine bodenstände New Yorkerin Ende Zwanzig, als Sie sich vornimmt die Existenz von Elfen zu erkunden. Sie trauert um die Entzauberund und Entmystifizierung unserer Welt die uns einholt sobald wir dem Kinderalter entwachsen sind. Niemand glaubt mehr an Elfen, Feen, Einhörner und Märchen. Allerdings, so stellt S. Pike etwas erstaunt fest, hindert das viele Meschen nicht daran an Gott und Engel zu glauben.
Sie selber ist ein ungläubiger Mensch, dabei würde sie so gerne Glauben. Mit dem Tod ihres geliebten Vaters ist auch ein Teil von ihr gestorben und sie sieht sich nicht fähig ihr gebrochenes Herz zu heilen. Die Existenz von Elfen zu beweisen, würde ihr helfen wieder an das magische in der Welt zu glauben und an etwas göttliches. So versucht sie, sich selbst zu heilen und ihr Leben mit tieferer Sinnhaftigkeit zu erfüllen, ebenso wie sie den Glauben an das Magische und Schöne zurück in die Welt bringen möchte.

Für ihre Suche kündigt Sie ihren Job und zieht für 3 Monate hinaus in die Welt, von der sie glaubt dort am ehesten mit Elfen in Kontakt kommen zu können - sofern es sie denn gibt. Ihre Reise führt sie nach England wo sie unter anderem Station in Glastonbury macht, von dort geht es zur Isle auf Man, weiter in den Westen Irlands bis in die schottischen Highlands und Findhorn, wo ihre Reise endet.
Auf ihrer Reise lernt die Autorin ihre Ängste hinter sich zu lassen, sich ihrer Trauer um ihren verstorbenen Vater zu stellen und auf ihre Intuition zu hören.
Durch viele "Zufälle" lernt sie interessante Menschen und Elfengläubige kennen, Medien, Geschichtenerzähler, Biker, ebenso wie einfache Einwohner der verschiedenen Orte. Interessanterweise trifft sie zum Beispiel in Irland kaum jemanden der noch an Elfen glaubt, obwohl dort noch so viel vom alten Elfenwissen verborgen liegt.

Das Buch zog mich schon nach ein paar Seiten in seinen Bann, so dass ich es zwei Tage nicht aus der Hand legen konnte bis ich damit durch war. Es war besonders schön für mich von ihre Erfahrungen in Irland zu lesen, da ich ja bekennender Irlandfan bin. Aber auch die anderen Schauplätze büßen nichts an Interessantheit und Spannung ein. Auf über 300 Seiten führt uns Pike durch die Welt der Mythen, Sagen, des Volks- und Aberglaubens rund um das Thema Elfen. Sie führt Interviews, besucht Elfenorte, versucht durch Rituale und Meditationen Kontakt zur Anderswelt aufzunehmen.
Welche Erfahungen sie dabei konkret macht und mit welcher Überzeugung sie von ihrer Expedition nach Amerika zurückkehrt möchte ich nicht vorwegnehmen. Es gibt von mir jedenfalls eine klare Leseempfehlung!

Kommentare:

  1. Danke für die Review. Ich glaube, das möchte ich auch gerne lesen, klingt wirklich sehr gut :) Wobei mich das Cover ebenso wenig anspricht, wie dich :D

    AntwortenLöschen
  2. OhOh, so wird mein SuB nie kleiner,
    aber vor diesem gibt es wohl kein Entkommen *schmunzl*
    Dankeschön für Deine Vorstellung!

    LG
    Silberweide

    AntwortenLöschen
  3. Hätte ich so nie gekauft...nun aber Lust bekommen. DAnke!

    Liebe Grüße

    Silja

    AntwortenLöschen
  4. Danke für den Tipp! Habe es bereits fast ganz durchgelesen und finde es wundervoll und berührend. Ich werde das Buch weiterempfehlen und lieben Freundinnen leihen.
    Liebe Grüße, Kerstin (koersi lockenköpfchen)

    AntwortenLöschen

 
site design by designer blogs