Samstag, 20. April 2013

{Things about your life} 5 Ideen einen Frühlingstag zu erleben




Zieh die Schuhe aus & mache einen Barfuß Spaziergan
Unsere Füße bestehen aus 28 Knochen, 30 Muskeln und bündeln 72.000 Nervenenden. Das ganze Jahr über quetschen wir sie, oft schon gleich nach dem Aufstehen bis zum Ins Bett gehen, in enge Schuhe. Dabei ist Barfuß zu laufen so gesund! Unser Immunsystem wird gestärkt, der Blutdruck reguliert, Herz- & Kreislaufsystem angeregt, Bänder, Gelenke und Muskeln der Füße werden gestärkt, unsere Fußreflexzonen stimuliert und Stress baut sich ab. Darüber hinaus kommen wir viel besser in Kontakt mit dem Land über das wir gehen. Barfußgehen erdet – und es übt uns in Achtsamkeit. Schnell wird Barfußgehen zu einer automatischen Gehmeditation, da wir gerade bei jungfräulichen Füßen die dicke Schuhsohlen gewohnt sind sehr vorsichtig Schritt vor Schritt setzen müssen, immer wieder nachspüren wie sich der Boden anfühlt, ob nicht etwas pickst oder drückt. Man verbindet sich kaum schneller mit der Natur als durch einen Barfußspaziergang.
Aber sei vorsichtig beim barfüßigen spazieren in der Stadt! Achte auf Müll und Glasscherben und meide bei hohen Temperaturen Betonboden und geteerte Straßen. Sonst kannst du dir schnell Verbrennungen an den Fußsohlen holen.

Leg einen Detoxtag ein
Der Frühling eignet sich besonders gut für eine kleine Reinigungskur. Wer keine Zeit für einen mehrtätigen Detox hat, der kann auch einfach einen wundervollen Frühlingstag dafür nutzen. Beispiele für einen Detoxtag:
-ernähre dich einen Tag von Rohkost - Salate, Smoothies, frischen Säften (keine gekauften zuckerversetzen Fertigsäfte)
-nehme nur flüssige Nahrung zu dir, in Form von grünen Smoothies, Säften, klaren selbstgekochten Gemüsebrühen
-streiche einen Tag lang alle Säurebildenen Nahrungsmittel von deinem Essensplan. Verzichte auf Kaffee, Alkohol, Zucker, Mehl, Pasta etc. und ernähre dich nur von frischem Obst und Gemüse sowie Wasser, Grün- und Kräutertees. Es gibt auch spezielle Detox-Tees, zum Beispiel von Lov Organic oder Kusmi Tee.
-bereite deine Nahrungsmittel sehr schonend zu, verzichte auf starkes anbraten, frittieren oder grille, dünste dein Gemüse und Obst wenn du damit kochst
-Esse einen Tag nur leichte Nahrung wie gedämpftes Gemüse mit Reis
Du solltest an deinem Detoxtag frei haben und ihn so entspannt wie möglich gestalten. Schlafe lange aus, bürste deinen Körper nach dem Aufstehen trocken ab, gönn dir ein Basenbad, mache einen langen Spaziergang an der frischen Luft, betätige dich körperlich mit Yoga, schwimmen, leichtem Laufen oder Fahrradfahren, nimm dir Zeit für Meditation, schau dir einen schönen herzerfreuenden Film an, höre deine Lieblingsmusik und singe laut mit, geh in die Sauna, lies ein gutes Buch, gönn dir eine professionelle Massage… Vermeide an diesem Tag Auseinandersetzungen, Stress, sieh dir die Nachrichten nicht an und les keine Tageszeitung, vermeide Horrorfilme oder Krimis, kurzum, tu nur Dinge die dir gut tun!

Sammle Wildkräuter
Jetzt blüht es überall – es ist als habe da draußen eine Explosion stattgefunden! Nach diesem ewig langen Winter können es die Blumen, Sträucher und Bäume kaum erwarten ihre ganze Pracht zu entfalten. Auch die ersten Wildkräuter sind nun endlich zu finden. Erkunde doch einmal deine Umgebung nach Bärlauch, Löwenzahn, Gänseblümchen, Veilchen, Wiesenschaumkraut, Scharbockskraut, Hirtentäschel, Giersch, Gundermann, Brennessel… All diese Pflanzen und noch viele mehr sind essbar und überaus gesund. Man kann sie übrigens auch wunderbar in seinen Detoxtag einbauen. Verfeinere damit Salate, mische sie in grüne Smoothies oder suche nach einem der vielfältigen Wildkräuterrezepten die es im Internet oder in Büchern gibt. Man sieht seine Umgebung mit ganz anderen Augen wenn man zum Beispiel mit einem Wildkräuterbestimmungsbuch unterwegs ist. Eine langweilige eintönige Wiese wird plötzlich zu einem aufregenden Abenteuerspielplatz.

Mach dein eigenes Matcha-Eis
Um selbst Eis zu machen gibt es viele Möglichkeiten. Du brauchst aber für diese Variante weder eine Eismaschine, noch einen Hochleistungsmixer oder andere teure Küchengeräte.
Matcha-Eis ist eine leckere und noch dazu gesunde Variante für den ersten Eisgenuss des Jahres.
Du benötigst zu allererst eine Packung einer neutralen Eissorte deiner Wahl – zum Beispiel Sojaeis mit Vanillegeschmack.
Außerdem benötigst du 2-6 TL Matchapulver und für die Verfeinerung noch Gimmicks deiner Wahl. Das könnte eine Tafel deiner Lieblingsschokolade sein, oder Schokoladendrops – weiß oder dunkel, Vanilliepulver, Nüsse, gedörrtes Obst etc. Vielleicht magst du es aber auch lieber „pure“.
Laß die Packung Eis antauen. Das Eis sollte nicht flüssig sein, aber so weich das du es gut umrühren kannst. Mische dann je nach Geschmacksintensität die du erreichen möchtest 2-6 TL Matchapulver unter. Möchtest du noch etwas zusetzen, zerkleinere die Schokolade, Nüsse oder was auch immer du dir ausgesucht hast falls nötig und rühre die Stückchen unter die Eismasse. Das ganze noch einmal für ca. 2 Stunden ins Gefrierfach und fertig ist dein selbstgemachtes Matcha-Eis.


Praktiziere Freiluft-Yoga
Schnapp dir deine Matte und raus mit dir! Yoga macht gleich noch einmal so viel Spaß wenn wir aus unserem verstaubten Wohnzimmer hinaus unter den freien Himmel ziehen. Wenn du weder Balkon noch Garten zur Verfügung stehen hast, such dir einfach einen Park in deiner Nähe. Anfangs mag es etwas merkwürdig sein in der Öffentlichkeit zu praktizieren. Der ein oder andere Blick interessierter Spaziergänger, Jogger oder Hundeherrchen wird sich wohl nicht vermeiden lassen. Aber so exotisch ist ein Mensch im Sonnengruß unter einem schatten spendenden Baum doch eigentlich gar nicht – immerhin sieht man in vielen Parks großer Städte Menschen beim Thai Chi und Chi Gong, oder zumindest finden sich Leute beim Picknick, manchmal in Grüppchen mit Trommeln und Instrumenten zum gemeinsamen musizieren. Wer weiß, vielleicht kommt man auf diesem ungewöhnlichen Wege sogar in Kontakt mit interessanten und gleichgesinnten Menschen! Heute bist du noch alleine, morgen rollt evtl. zur gleichen Zeit jemand fremdes seine eigene Matte neben dir aus.
Nach einer Phase der Befremdlichkeit schaffst du es sicherlich dich ganz auf deine Yogapraxis einzulassen und wenn du erst einmal mit deiner Konzentration voll bei deinen Asanas und deinem Atem bist, bekommst du gar nicht mehr mit wer in sichtweite an dir vorbeispaziert.

1 Kommentar:

  1. So schöne Ideen!
    Ich komm ja meist nichtmal dazu einen Fotospaziergang oder eine kleine Radtour durch unsere Gegend hier zu machen... Zu faul, zu eingespannt - zu irgendwas ;-)

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