Sonntag, 5. Mai 2013

{Rezept} Porridge vegan mit Banane & Erdnussbutter


Da man nun wirklich nicht jeden Tag Pancakes frühstücken kann - zumindest habe ich dafür nicht immer Zeit - gibt es noch eine zweite große Liebe in meinem Morgenleben. Porridge! In Irland hat die liebe Aine mich des öfteren mit Porridge bekocht und ich habe nach meinen Urlauben dort zu Hause lange herumgetüftelt bis ich den Haferbrei so hinbekommen habe wie er mir gut schmeckt.
Ersteinmal bin ich etwas eigen was die Haferflocken betrifft, ich esse am liebsten originale Porridge Oats, die gibts leider selten in Deutschland zu kaufen. Manchmal findet man sie in der Delikatesabteilung von Kaufhof und Karstadt in der "Englischen Ecke", oder in speziellen Läden für Englische Lebensmittel. Von mymuesli.com gibt es Noats Bio-Porridge, ich habe sie alle durchprobiert, fand aber keine Sorte richtig überzeugend.
Ich denke aber, wer keinen direkten Vergleich hat, der tut sich mit "normalen" Haferflocken nicht so schwer. Zu empfehlen ist aber auf jeden Fall eher kleine, zarte, von der Marke Kölln auch als "blütenzart" betitelte Haferflocken zu benutzen. Sonst sind sie viel zu groß und hart, bzw. müssen wahrscheinlich einfach um einiges länger eingeweicht/gekocht werden.

Veganes Porrdige mit Banane & Erdnussbutter:
  • ca. 300ml Pflanzenmilch - ich liebe Mandelmilch
  • 1 bis 2 Hand voll Porridgeflocken
  • eine Prise Salz
  • 1 EL Agavensaft
  • geschrotete Samen, z.B. Leinsamen oder Kürbissamen
  • 1 Banane
  • 2 TL Erdnussbutter
Die Milch in einen Topf geben und die Haferflocken in die noch kalte Flüssigkeit geben. Salz und Agavensaft hinzugeben, unter rühren aufkochen und noch ca. 2-5 Minuten auf kleiner Flamme köcheln lassen. Bei meinen Porridgeoats reicht das, damit sie weich werden. Solltet ihr mit anderen Haferflocken experimentieren testet einfach ob sie noch bissfest sind. Falls ja, weiter köcheln und evtl. noch etwas Flüssigkeit hinzugeben.
Die richtige Konsistenz ist erreicht wenn ein sämiger Brei entstanden ist, sollte der Brei nicht richtig andicken sondern eher eine dünnere Suppe bleiben legt ihr noch etwas Flocken nach. Bei einem Klumpapsch bei dem die Flocken gar nicht weich werden können weil zu wenig Flüssigkeit da ist etwas Flüssigkeit nachgeben (strecken kann man übrigens auch wunderbar mit Wasser - durch die Mandelmilch bleibt das Gericht sahnig im Geschmack).

Wenn der Brei fertig ist rührt ihr 1 EL der geschroteten Samen unter und dekoriert das ganze mit der in Scheiben geschnittenen Banane. Als Topping 2 TL Erdnussbutter draufgeben.
Diese sollte übrigens unbedingt in Bioqualität sein! Erdnüsse sind oft stark pestizidbelastet wenn sie aus konventionellem Anbau stammen.

Sehr lecker schmeckt das ganze übrigens auch mit einem kleingeschnittenen Apfel anstatt der Banane, oder beidem :)


Kommentare:

  1. Mhmmmmm, klingt lecker! Leider bin ich beim Frühstück oft megafaul, da kommt kochen, so kurz es auch dauern mag, gar nicht in Frage. Meist schnippel ich mir einfach Obst klein, streue Leinsamen drüber, weiche das Ganze in Pflanzenmilch ein und esse es. Oder wenn ich ganz faul bin, dann gibts Cornflakes mit Pflanzenmilch.
    Dennoch danke für das Rezept, Porridge hat mich schon immer gereizt, und irgendwann mache ich das auch noch mal :-)

    Beste Grüße,

    Kivi

    AntwortenLöschen
    Antworten
    1. :) kenn ich mit der Faulheit am Morgen. Für das Prridge brauche ich persönlich aber weniger Zeit als wenn ich Obst kleinschnibbel. Da fehlt mir die Schnibbelübung ;)

      LG

      Löschen

 
site design by designer blogs