Montag, 3. Juni 2013

{Yoga Challenge} Tag 10-14


30.05. - heute habe ich eine ca. einstündige Einführung in Prana Flow Yoga nach Shiva Ray mitgemacht. Die Stunde hat Spaß gemacht und ich bin vom Tempo und allem Drumherum gut mitgekommen. Einzig meine Arme machen mir weiterhin Probleme. Die sind momentan einfach etwas "Out of Order" durch die tägliche Nutzung bzw. den nötigen ungewohnten Kraftaufwand. Ich komme zwar problemlos in den nach unten schauenden Hund, die schiefe Ebene etc. aber wenn es dann losgeht mit 3 Atemzüge halten, 5 Atemzüge halten dann tun meine Arme einfach nur unendlich weh. Auch heute habe ich mich 3 oder 4x kurz in die Kindstellung zurückgezogen, weil ich einfach das Gefühl hatte mir reißt es die Arme ab. Sehr schön an der Stunde fand ich übrigens, dass sie mit einer Meditation begann und mit einer Wechselatmung endete. Einzig Shavasana mit anschließendem Abschluss der Praxis hat mit im Video gefehlt.

31.05. - ich weiß nicht, heute ist irgendwie der Wurm drin gewesen. Als ich Morgens vor dem Dienst meine Matte ausgerollt habe, streikt plötzlich der Laptop. Bzw. ist er anscheinend kaputt. Ich will aber unbedingt ein bestimmtes Video sehen und keinen "Freischnauzeyoga" machen. Also entschließe ich mich nach dem Dienst noch ein bisschen Abendyoga zu machen, bis dahin sollte der Liebste sich den Laptop angesehen haben, bzw. fliegt irgendwo noch sein alter herum. Nach dem Dienst habe ich allerdings so extreme Bauchkrämpfe das ich mich sofort mit einer Wärmflasche und einem Buch ins Bett legen muss. Das yogischste an diesem Tag war mit Sicherheit meine 15minütige MRT Untersuchung bei der ich versucht habe mich regungslos mit Atmenmeditationen und lautlosem Mantrachanten vor einer Platzangstbedingten Panikattacke zu bewahren.

01.06. - heute habe ich gelernt, dass man wenn die Möglichkeit besteht, sofort Morgens früh Yoga machen soll. Dann kann einem nämlich nichts mehr dazwischen kommen. Bei mir waren es dieses mal Kopfschmerzen. Ich hatte Mühe sie daran zu hindern in Migräne auszuarten, da war an Yoga leider nicht mehr zu denken.

02.06. - ich beherzige meine Erkenntnis der letzten zwei Tage und schwinge mich schon Morgens auf die Matte. Es gibt eine knapp halbstündige Vinyasa Flow Praxis. Wer hätte es gedacht - meine Arme sagen mir gleich "wir sind 2 Tage geschont worden, da sind wir jetzt erstmal schlippischlappischlapp".

03.06. -  nach dem Frühdienst hatte ich noch einige Termine und auch zu Hause viel zu tun. Aber gerade eben habe ich mir Zeit genommen für ein entspannendes Abendyoga-Video. Dort gab es einen Sogenannten Mondgruß der ganz interessant war :). Natürlich muss ich am Ende jeder Yogapraxis einmal in den Kopfstand gehen um diesen zu verfeinern. In den meisten Videos die ich gucke kommt er nicht vor. Glaube er ist meistens den Fortgeschrittenen vorbehalten und unter diesen Videos gucke ich seltener. Heute habe ich es geschafft die Füße für mehrere Sekunden vom Schrank zu lösen und mich aus eigener Kraft im Kopfstand zu halten bis ich irgendwann das Gleichgewicht verloren habe. Was mir beim Kopfstand positiv auffällt - er zwingt mich zur Präsenz. Da ist nichts mit Einkaufzettel im Kopf schreiben oder mir über meine Figur Gedanken machen oder irgendetwas anderes. Da bin nur ich, mein Atem und die Asana. Sobald ich an etwas anderes denke kippe ich um.

Kommentare:

  1. Also für mich zählen die 15 Minuten im MRT für die Challenge =) Ich meine, da zeigt sich ja, wie man Yoga in den Alltag integrieren kann und wie hilfreich es in manchen Situationen ist, Yogini zu sein.
    Mich selbst hat das auch mal sehr erstaunt, bekomme manchmal auch Platzangst, wenn ich in Menschenmengen stehe. Als wir in China mal vor der verbotenen Stadt versehentlich in eine Wartetraube geraten sind (Chinesen warten prinzipiell nicht in Schlangen, sondern in Trauben), die sich schlagartig zusammenzog, hat es mir auch unglaublich geholfen, einfach ein Mantra zu singen. Da musste ich mich drauf konzentrieren und wusste, an welchen Stellen ich atmen muss. Seitdem mach ich das manchmal auch provisorisch schon =)

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  2. Yoga gleich früh morgens, ist der beste Start in den Tag, das hab ich jetzt schon nach den ersten paar Malen gemerkt...

    Grüßle, Jessi

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