Samstag, 20. Juli 2013

{Things about your life} 5 personal things about Blogging

Um der Post-Urlaubsstille ein Ende zu bereiten besinne ich mich wieder auf die "Things about your Life Aktion" von Ina. Im Juni bin ich leider nicht zu meinem monatlichen Beitrag gekommen, aber heute ist es wieder soweit. Das Thema im Juli ist "5 personal things about Blogging".

1. Bloggen verbindet 
Ich lese schon seit vielen Jahren Blogs und bin immer wieder fasziniert über die Vernetzung im virtuellen Leben und wie diese sich auf unser reales Leben auswirkt und andersherum. So gibt es einige Menschen die ich im Internet kennengelernt habe und später live erleben und lieben lernen durfte. Zum Beispiel meine Freundin Aine die mittlerweile den Blog fairyforestgarden führt. Noch bevor ich sie über ein Forum näher kennengelernt und später auch das erste mal real getroffen habe, las ich mit Interesse und Freude ihren damaligen Blog. Einige meiner Bekannten und Freunde fingen erst später an zu bloggen und es macht Blogs natürlich ungemein spannender wenn man die Person dahinter sogar persönlich kennt. So lese ich immer wieder mit Freude von meine besten Freundin - der wilden Wölfin oder von guten Bekannten und Freunden wie der Wurzelfrau und dem Zombiekätzchen.

2. Bloggen im Wandel der Zeit
Als ich vor vielen Jahren mit dem bloggen anfing, habe ich eher so etwas wie öffentliches Tagebuch geführt. Damals las man eher Einträge mit Inhalten wie "heute treffe ich xy, danach muss ich noch einkaufen und heute Abend gucke ich noch die aktuellste Folge Xena im Fernsehen". Meine Designs wechselten von Knallbunt über schwarz bis hin zu weiß mit dezenter grauer Schrift. Ich hielt es minimalistisch, ich verfiel dem Prunk. Manchmal gab es Buch- und Musikempfehlungen in meiner Menüleiste, manchmal eine Ansammlung von Awards und Statusbildchen. Die Anbieter wechselten immer wieder, ich glaube fast 10 Stück habe ich in all den Jahren bestimmt durchgetestet bevor ich bei blogger gelandet bin. Oft waren meine Blogs Gestalterich meinen damaligen Homepages angeglichen. Derzeit habe ich keine eigene Homepage mehr, ich bin regelrecht sesshaft geworden bei meinem Anbieter und ich versuche "Liebes Tagebuch"-Einträge eher zu vermeiden. Natürlich ist mein Blog erwachsener geworden - so wie ich. 

3. Bloggen kann quälend sein
Ich bin eine Künstlerin darin mir selber Stress zu machen und mich unter Druck zu setzen. Das schaffe ich auch beim bloggen. Natürlich gibt es Zeiten, da bin ich absolut "im Flow". Wie Sternschnuppen fallen mir Ideen zu neuen Blogeinträgen vom Himmel und ich muss schon Listen anlegen um nicht alle wieder zu vergessen. Aber dann gibt es Durststrecken, Zeiten in denen ich keine Lust aufs Bloggen habe und mir selbst Vorwürfe mache das ich ja langsam mal wieder etwas schreiben müsste. Oder Zeiten in denen ich gerne bloggen würde, mir aber einfach nichts einfällt das mir teilenswert erscheint. Dann wiederum habe ich natürlich einen gewissen Anspruch wie meine Einträge gestaltet werden sollen. Der Eintrag steht schon und ich laufe immernoch umher aus der Suche nach dem perfekten Foto. Ich habe schon ganze Einträge nicht veröffentlicht weil ich nicht das richtige Bildmaterial liefern konnte. Manchmal tut es ganz gut hinter die Kulissen anderer Blogger blicken zu können. Wie sieht es bei Blogger XY eigentlich wirklich aus, wie lebt er, was für einen Charakter hat er und ist eigentlich alles so perfekt wie es einem manchmal erscheint? Ich mache mir ab und an Druck wenn ich andere Blogs lese, weil ich durch diese den Eindruck bekomme mehr bieten oder leisten zu müssen. Dann merkt man aber hin und wieder doch, dass andere Menschen auch nur mit Wasser kochen :)
Zum Glück sind solche Phasen der Blog-Sinnkrisen und des selbstgemachten Stress aber eher selten.

 4. Fürs bloggen gibt es nicht nur Lob
Ich erlebe immer mal wieder das mich Menschen für das bloggen kritisieren. Meistens geht es darum, dass einige nicht verstehen, wieso man überhaupt bloggt. Mein Blog ist ja kein reiner Fashion, Make-Up, Rezept oder Konsumgüter Blog sondern er hat doch eine sehr persönliche Komponente. Manchmal werde ich gefragt, ob es mir denn nicht total unangenehm sei so viel persönliches über mich Preiszugeben, Fotos aus meinem Leben oder von mir zu zeigen. Auch das ich mit meinen spirituellen Interessen so offen umgehe halten "meine Kritiker" für bedenklich. Man könnte mich ja für durchgedreht, naiv, verrückt oder böse halten.

5. Blogs sind Perlen des Internets
Ich liebe Blogs! Wenn ich ins Internet gehe ist einer meiner ersten Klicks meistens der zu Bloglovin. Dort verfolge ich alle meine geliebten Blogs. Deutschsprachige, englische, norwegische, litauische. Auch wenn ich die Sprache manchmal nicht verstehe (und der google Übersetzer auch mehr schmunzeln als verstehen verursacht), so sprechen oftmals schon die Bilder für sich. Bloggen hat für mich etwas persönliches, etwas direktes, etwas ehrliches. Sie sind neben Social Networks meine eindeutige Internet-Nummer 1!

Kommentare:

  1. Sehr schöner Beitrag zu dem Thema.
    Was ich bei diesem Thema immer wieder lese, dass es tatsächlich Leute gibt die andere dafür kritisieren das sie bloggen. Ich versteh das nicht. Und zum Glück ist mir das noch nie passiert.

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  2. Ha, bei allen Punkten - außer der 2 (blogge ja erst seit einem Jahr ;-) kann ich mich Dir voll und ganz anschließen :)

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