Freitag, 27. Dezember 2013

{Body and Soul} Entgiftungs Unterstuetzung


Während meiner Vegan for Youth Challenge versuche ich meinen Körper möglichst in seiner Entgiftungsphase zu unterstützen. Was für Möglichkeiten habe ich hierfür?

Trockenbürsten
Unsere Haut ist ca. 2 Quadratmeter groß und somit unser größtes und auch empfindlichstes Organ. Neben Darm und Lunge scheiden wir auch über die Haut einen großen Teil an Giftstoffen aus. Daher ist es sehr belebend und unterstützt die Entschlackung und Vitalität unserer Haut diese mit einer Trockenbürste zu behandeln. Die Poren öffnen sich, eine bessere Durchblutung setzt ein und noch dazu werden alte abgestorbene Hautschuppen abgetragen. Dazu Morgens früh nach dem Aufstehen mit einer entsprechenden Bürste am rechten Fuß beginnend Richtung Herzen kreisende oder gleichmäßig durchgehende Striche Bürsten. Erst die unteren Extremitäten (inkl. Fußsohlen), dann Po, Bauch, unterer Rücken, die Arme von den Händen an beginnend, die Brust und der obere Rücken sowie zum Schluss falls gewünscht auch der Kopf. Darauf achten an besonders empfindlichen Stellen wie dem Dekoltee oder dem Gesicht mit nur wenig Druck zu arbeiten. Danach kann man unter die Dusche springen oder mit anderer gewohnter Morgenroutine fortfahren.

Basenbäder
Mit speziellen Badezusätzen oder einer selbstgemachten Mischung aus 500 Gramm Meersalz und 250 Gramm Natron können wir uns ein wunderbares Basenbad gönnen. Durch unsere Ernährung und den alltäglichen Stress sind wir in der Regel eher übersäuert. Unser Körper versucht diese Säuren zum Teil über die Haut abzugeben. Wenn wir also im basischem Wasser liegen erleichtern wir unserer Haut diese Aufgabe da die Säuren ins Badewasser gezogen werden. Eine Basenbad sollte mindestens 30-60 Minuten lang dauern, gerne kann man auch länger im Wasser verweilen da durch die Basenzusätze die Haut vor Austrocknung besser geschützt ist als in herkömmlichen Badewasser. Wer nicht gerne badet, der darf sich auch einfach ein Basenfußbad gönnen.
Nasenspülung
Die ursprünglich aus Indien stammende Nasenspülung kannten früher in unseren Breitengraden nur eingefleischte Yogis die sich  Morgens mit ihrem Neti Kännchen ans Waschbecken stellten. Heute bekommen wir fertige Nasenspülkannen in jeder Apotheke und in den meisten Drogerie- und sogar Supermärkten. Die isotonische Kochsalzlösung kann entweder selbst hergestellt werden oder man kauft fertige Päckchen die man nur noch mit Leitungswasser anrühren muss. Nasenspülungen befreien unsere Nasennebenhöhlen und unser Nase selbst von Verschmutzungen und verhelfen somit zu einem freien Atem. Die entsprechende Kanne wird mit lauwarmer Salzlösung gefüllt und an ein Nasenloch angesetzt, der Kopf wir schräg gelegt so das die Flüssigkeit ins Nasenloch hinein läuft. Sie durchspült unsere Nasen- und Stirnnebenhöhle und läuft aus dem anderen Nasenloch wieder hinaus. Nach der Hälfte kurz pausieren, vielleicht die Nase schnäuzen und das ganze nocheinmal vom anderen Naseloch aus wiederholen. Keine Sorge, es brennt nicht, ist keinesfalls unangenehm und man kann auch weiterhin durch den Mund atmen.

Sauna
Als bekennende Saunaliebhaberin nutze ich diese Entgiftungsunterstützung natürlich besonders gerne. Saunagänge, Aufgüsse oder Dampfbäder helfen unserem Körper zu entschlacken, bringen den Kreislauf in Wallung und helfen uns wie man so schön sagt "alles auszuschwitzen".In der Sauna nicht vergessen: Viel trinken!

Schafgarben Leberwickel
Unsere Leber zählt neben Nieren und Darm zu den drei großen Entgiftungsorganen. Sie synthetisiert, filtert und entgiftet unaufhörlich und leistet uns einen großen Dienst. Um sie zu unterstützen können wir Mittags nach dem Essen einen Scharfgarben Leberwickel anwenden. Dazu 6 EL trockenen Schafgarbentee mit 0,5 Liter kochendem Wasser aufgießen und ca. sieben Minuten ziehen lassen. Den abgeseihten Tee über ein in einer Schüssel liegendes Baumwolltuch geben, gut ausgewringen und dann über der Leber auf die Haut legen. Das richtige, kräftige Auswringen ist sehr wichtig um sich nicht zu verbrühen. Wenn man alleine ist legt man das Tuch am besten um einen Wasserhahn so das man die zwei Enden mit einander verzwirbeln kann. Zu zweit fasst jeder ein Ende der Kompress und man zwirbelt gegeneinander. Die Kompresse wird mir anderen Tüchern gut warm abgedeckt, darauf legen wir zusätzlich noch eine Wärmflasche. Nun sollte man eine halbe Stunde warm eingepackt im Bett liegen und ruhen. Auch nach dem Abnehmen der Kompresse ist noch eine halbe Stunde Nachruhen angesagt.

viel trinken
Wasser und ungesüßte Kräutertees helfen unseren Nieren bei der Ausscheidungsarbeit. Ca. 30 bis 40ml Flüssigkeit sollten wir täglich pro Kilo Körpergewicht zu uns nehmen. Dadurch versorgen wir unseren Körper mit Flüssigkeit und helfen unserem Harnleitungsorganen Giftstoffe auszuscheiden.

Schlaf
Schlussendlich gehört auch ausreichend Schlaf zur Entgiftungsunterstützung. Wenn möglich sollten wir 8 Stunden pro Nacht, mindestens aber 5-6 Stunden Schlaf bekommen. Im Ayurveda wird empfohlen möglichst früh - vor Zehn Uhr -  ins Bett zu gehen und schon zwischen 5 und 6 Uhr wieder aufzustehen. Aber wann die richtige Schlafenszeit ist scheint nichtnur individuell verschieden, sondern ist auch abhängig von unserem Alltag und dem Lebens- und Berufsbedingten Tagesrhytmus.

Kommentare:

  1. Da ich ja im Januar meinen Körper auch entgiften will, helfen mir deine Tipps schon sehr. Danke :)

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    1. Oh schön was genau hast du denn vor? :)

      Liebe Grüße

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  2. Vielen Dank für die Tipps!
    Basenbäder interessieren mich schon länger - jetzt weiß ich ja, wie's geht und werde es bald mal ausprobieren :-).
    Vor Nasenspülungen habe ich ein bisschen "Angst", aber wenn du erzählst, das ist nicht unangenehm, werd' ich das vielleicht auch mal testen.

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    1. Von den Nasenspülungen konnte ich wegen Allergie sogar meinen Freund überzeugen und der ist da auch eher skeptisch. Der findet es auch überhaupt nicht unangenehm :)

      Liebe Grüße,
      Karmi

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  3. Also, ich werde mich zwei Wochen lang nur von Reis ernähren. Meine Ärztin hat mir das empfohlen, da ich ja auch viel zu viel Süßkram esse und es mir körperlich auch nicht gut geht. Das Rauchen habe ich mir nun schon abgewöhnt :)

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