Montag, 30. Dezember 2013

{Body & Soul} eat well & feel great


Früher habe ich einige Dinge immer sehr belächelt. Unter anderen die Erfahrungsberichte und Angaben einiger Verfechter bestimmter Ernährungsmethoden. Diese lassen sich darüber aus was für einen positiver Effekt ihre Ernährung auf ihr Wohlbefinden hätte. Nicht nur das man sich energiegeladener, frischer, vitaler und insgesamt gesünder fühlen würde. Nein, manche gehen sogar so weit davon zu sprechen das man sich regelrecht schlecht fühle oder eine Art Kater bekomme wenn man in alte Verhaltensmuster zurückfällt und "normal ißt" im Sinne von ungesunder Kost.

Durch die Vegan for Youth Challenge darf ich nun meine ganz eigenen Erfahrungen zu diesem Thema machen und bin stellenweise mächtig beeindruckt.

Am Ausgangspunkt zu meiner Challenge hätte ich mich als gesunde Person beschrieben die sich wohl fühlt. Nach den ersten harten Tagen der Challenge in denen mich die Entgiftungserscheinungen fast jeden Tag immens beeinträchtigten, stellten sich ein paar wundersame Erkenntnisse ein. Plötzlich ging es mir zunehmend besser. Aber wie kann es mir besser gehen wenn es mir doch vermeintlich schon gut geht? Nunja, mit der Zeit stellte ich fest das ich mich ausgesprochen fit und energiereich fühle. Selbst lange Tage und anstrengende Unternehmungen raubten mir nicht so viel Kraft wie sonst. Ich fühle mich frei von Heißhunger, penetranten und permanenten Gelüsten und starken Stimmungsschwankungen. Natürlich stellt sich ab und zu Müdigkeit ein, aber sie ist nicht zu Vergleichen mit den Tiefpunkten sie ich sonst von mir kenne. Ich schlafe gut und fühle mich ausgeglichen.
Schon nach den ersten Tagen der Challenge gebot eine Abschiedsfeier einer Kollegin eines Abends eine kleine Ausnahme in Form von spätem Essen, Süßspeisen, unveganem Kram und weißem Brot. Ich schlief darauf hin sehr schlecht, wurde oft wach und verspürte am frühen Morgen eine fürchterliche Übelkeit. Erst in diesem Moment wurde mir klar das mich diese Morgenübelkeit schon seit Kindheitstagen begleitet. Manchmal verschlafe ich sie, manchmal werde ich davon wach und wenn ich früh aufstehen muss erlebe ich sie tagtäglich bewusst. Doch während meiner Challenge mit veganem Essen, festen Essenszeiten, kaum Gluten, ohne Zucker und Koffein: Keine Spur von dieser so gewohnten Übelkeit.
Über die Weihnachtstage legte ich dann hintereinander größere Ausnahmen ein, schließlich wollte ich mir etwas gönnen. So gab es Süßigkeiten, spätes Essen, vegetarische und auch Omnivore Speisen. Der erste Weihnachtstag schmiss mich dann völlig aus der Bahn. Nach einem Brötchen zum Frühstück, einer vegetarischen Tortilla am Mittag, einigem an Lebkuchen, Gebäck und Schokolade am frühen Abend, einem Kaffee, zwei Gläsern Alkohol und einem sehr üppigen Abendessen folgte eine Nacht des Horrors. Ich schlief sogut wie überhaupt nicht, hatte Herzrasen, fühlte mich unwohl, wurde von Übelkeit und Verdauungsproblemen geplagt. Der Zustand der sich an fühlte wie ich waschechter Alkohol-Kater legte sich erst gegen Mittag des nächsten Tages nach einem langen Spaziergang. Ich machte den großen Fehler mir daraufhin noch 5 Plätzchen und eine Tasse Kaffee zu gönnen. Danach ging es mir dermaßen elend, wieder Übelkeit, Schwindel, Verdauungsmaläste. Kurzum der Tag war gelaufen.
Von ein bisschen Zucker und Kaffee!!! Vor meiner Challenge habe ich jeden Tag Kaffee getrunken und erst nach mehreren oder sehr starken Tassen leichte Probleme bekommen, ich habe manchmal 2-3 Tafeln Schokolade an einem Abend gegessen. Süßspeisen jedweder Art gab es täglich, dazu täglich Weißmehlprodukte in Form von Brot, Brötchen oder Pasta. Außerdem esse ich generell viel und große Portionen.
Beim Nachdenken über mein körperliches Befinden fiel mir dann auf, dass ich vor der Challenge nicht nur mit Übel- und Müdigkeit zu tun kämpfen hatte sondern auch mit Durchfällen, Bauchschmerzen, Blähungen, Sodbrennen, Magenschmerzen und oft sehr starken Kopfschmerzen. Erst im Rückblick fällt mir das auf, weil es nämlich in Zeiten meiner Challenge-Ernährung nicht auftritt! Meiner Verdaung ist wunderbar und sogar meine Kopfschmerzen treten nur noch sehr selten auf.
Ich war vor meiner Challenge nicht krank, aber mich plagten diverse Maläste die mir erst jetzt bei ihrem Ausbleiben so richtig bewusst werden. Auch finde ich es extrem beeindrucken, nein eigentlich sogar schon ein bisschen erschreckend wie stark und negativ mein Körper jetzt auf das Essen reagiert was ich ihm noch vor einem Monat Gewohnheitgemäß täglich zugeführt habe.
Ist es nicht interessant wie stark der Gewöhnungeffekt unseres Körpers an viele Dinge ist? Ich habe das schon vor längerem hinsichtlich Nikotin festgestellt. Zwar habe ich nie selbst geraucht, bin aber in einem Haushalt mit zwei sehr starken Rauchern groß geworden. Ich mochte das nie, aber es hat mich nicht stark beeinträchtigt. Wenn ich allerdings heute an Orten bin an denen viel geraucht wird reagiert mein Körper darauf extrem heftig. Nach einer Zeit brennen mir die Augen, mir wird schlecht und schwindelig, meistens treten auch noch Kopfschmerzen auf. In einem solchen Klima habe ich früher tagtäglich gelebt und heute halte ich es kaum wenige Stunden aus.

So muss ich meinen Standpunkt wohl überdenken und den Menschen die ich früher belächelt habe auf Grund meiner eigenen Erfahrungen Recht zugestehen. Dieses Erleben ist eine extreme Bereicherung denn sie führt zu einer inneren Wandlung. Momentan esse ich nicht nach bestimmten Maßstäben weil ich es muss oder weil ich es mir selbst auferlege. Sondern weil ich es will, weil ich damit glücklich bin, weil ich mich einfach sehr gut damit fühle. Ich befinde mich auf einem Weg der sich einfach richtig an fühlt und mich darin bestärkt weiter zu machen, auch für die Zeit nach der Challenge. Eat Well And Feel Great!

Kommentare:

  1. Einfach nur Wow! Schon überraschend wei man den einfluss de rErnährung au fdas allgemeine Wohlbefinden oft unterschätzt. Wie Du schreibst: Man würde sich gesund nennen und sagen es geht einem gut und merkt erst wenn es anders und NOCH bessr rist das dem eben gar nicht so war.
    Toll von Deiner so positiven Erfahrung zu lesen. Toll, das es sich einfach richtig anfühlt.
    Alles Liebe und viel Glück weiterhin
    MamaMia

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  2. Stark geschrieben. Das mit dem . . . Filterkaffee und Rauch . . . kann ich nur bestätigen. Wenn man damit 'gross' wird, genauso wie mit anderen (Essens-)Angewohnheiten . . . dann braucht's erstmal 'Entwöhnen' bzw. Entgiften und . . . den Willen dazu.

    Und das fällt leichter, wenn neuer 'Ersatz' positiv besetzt gewollt wird. Da is' dann nämlich für die alten Sachen gar kein Platz mehr . . . hehehe . . . so einfach . . .

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  3. Toller Bericht, danke! Und vielleicht der noch fehlende Anstoß nach der Vegan for Fit Challenge im Herbst bald die Vegan for Youth Challenge anzuhängen, zumal ich nach einigen urlaubsbedingten Ausnahmen die Tage ebenfalls eine heftige Reaktion hatte, die mich ziemlich erstaunt/durcheinandergebracht hat...

    Herzliche Grüße & viel Freude weiterhin

    Wonni

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    1. :) Die Vegan for Fit Challenge habe ich letztes Jahr im Herbst auch angefangen aber leider nicht lange durchgehalten. Ich hoffe ja das sich durch die Challenge meine Ernährungsgewohnheiten auf Dauer generell umstrukturieren.

      Liebe Grüße

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  4. Durch Deine Berichte über diese Challenge, gerate ich echt in Versuchung, dies auch mal zu probieren. Ich würde mich auch gerne mal so viel besser fühlen.

    Was mich interessieren würde. Du lebst ja nicht allein. Macht Dein Freund da mit? Oder kocht ihr so zu sagen doppelt?
    Schon mal vielen Dank für Deine Antwort.
    Mein Mann würde nämlich nur dann mit machen, wenn ich dann ausschließlich kochen würde usw. Mich würde interessieren wie ihr das macht.

    Liebe Grüße
    Emily

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    1. Also bei uns ist es so das ich generell eher die Küchenfee bin von uns beiden. Mein Freund kocht nur alle paar Monate mal etwas. Er ist daher meine etwas eigenwillige und hauptsächlich vegane Küche gewohnt ;). Wenn wir beide daheim sind koche ich also für uns beide und er probiert auch alles. Manche Challenge Rezepte schmecken ihm sogar besser als mir. Es geht dann eher beim Frühstück auseinander wenn er Brötchen mag die es für mich derzeit nicht gibt. Oft esse ich aber auch auf der Arbeit, ebenso wie mein Freund sich unterwegs was holt. Er macht also die Challenge nicht mit, aber er ißt was ich zu Hause für uns koche.

      Liebe Grüße

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  5. Toller Bericht und sehr interessant ;) Mit und meinem Mann ging es ähnlich als wir vor 2 Jahren "ausstiegen" aus dem normalen Essen - die ersten 14 Tage waren die Hölle und von da an ging es bergauf und wie - es war der Wahnsinn und es fasziniert mich heute noch!!! Ich wünsche Dir weiter viel Freude mit der veganen Kost und Du wirst sehen es macht nicht nur gesund und fit sondern auch irre Spaß ;)

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    1. Wie ernährt ihr euch denn wenn ich fragen darf?
      Ich hab ja schon öfter mal zeitweise einfach "nur" vegan gelebt, aber da hatte ich diesen Effekt nicht. Bei mir scheinen die meisten Effekte tatsächlich Koffein und Zucker zu haben (und evtl. auch Gluten?)

      Liebe Grüße,
      Karmi

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  6. Hallo liebe Kamindra!

    Ich folge deinem Blog erst seit einigen Tagen und bin deshalb noch dabei, mich durch dein Archiv zu wühlen. Wunderschön ist es hier! *maunzt* Ich verstehe das Gefühl, was du beschreibst, sehr gut - auch wenn ich vegetarisch lebe und nicht vegan. Wenn ich allerdings länger auf Kohlenhydrate (Brot, Nudeln) verzichte, geht es mir sehr schlecht. Dafür fühle ich mich ohne Süßes viel viel besser :)
    Vielleicht magst du auch mal in meinen Blog herein schauen? Er ist noch ganz jung und ich arbeite hart daran!

    Maunz,
    deine Katzenwölfin

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  7. Hallo Karmindra,

    ich gestehe, ich habe deine vegane Challenge etwas halbherzig verfolgt, aber ich schrieb erst vor vier Tagen meiner Freundin eine mail, dass ich damit schwanger bin Nägel mit Köpfen zu machen! Ich würde gern vegan leben!
    Das was du schilderst, erlebte ich letztes Jahr, als ich durch die Eigendignose (jnd dann bestätigt durch den Arzt) Laktoseintoleranz endlich nach vielen Jahren ohne Bauchschmerzen lebte! Mir kam vorher nie in den Sinn, dass es wegen des Essens sein könnte. Erst als ich übernäßig viel Quark aß, da ich etwas Neues auprobierte, und dann zwei Wochen richtig krank war, kam es ans Licht.

    Seit dem merke ich immer, wenn ich fettiges, zuckerlastiges, Fleisch etc. esse mich schlapp und müde fühle. Zwar sind die schlimmen Bauchschmerzen nie wieder so zurück gekommen, aber ich denke, das vegane Leben wäre was für mich...

    ... warum meine Nachricht nun so lang wird: ES ist verdammt teuer und hier in Spanien fast unmöglich!

    Gerade erst stöberte ich auf alles-vegetarisch.de und bin wie immer aus dem Häuschen! Aber a) das ist echt alles sehr teuer, b) ich bin hier echt froh, dass ich ein paar Sachen finde, die Bio sind und c) schmeckt es manchmal einfach nicht.... alles andere wäre gelogen...

    Ich würde mich riesig über Tipps und/oder Ideen freuen, wenn zu Zeit und Lust hast.
    Gern gebe ich dir auch meine e-mail-Adresse o.ä. -


    Viele liebe Grüße
    Kerry

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    1. Hm, sind denn Obst und Gemüse in Spanien auch sehr teuer? Ich persönlich bin ja ein Fan der einfachen Küche. Ich bin zum Beispiel oft schon glücklich wenn ich mir einen großen bunten Salat mache, Avocado auslöffel (oder auf Brot esse mit Tomaten und frischem Basilikum *yummy*) oder mir Gemüse mit Getreide mache. Gestern gabs zum Beispiel Grünkohl und rote Paprika in Tomatensoße und dazu Quinoa. Pastagerichte sind auch immer sehr günstig.
      Ich denke man sollte um Geld zu sparen einfach schaun das man teure Spezialprodukte wegläßt. Schlichter Tofu ist ja vergleichsweise meistens noch recht günstig, wobei das im Ausland auch oft anders ist. Ich kaufe nur sehr selten spezielle vegane Produkte im Sinne von Fleischersatz. Aber ich kaufe schon oft Pflanzenmilch und Sojajoghurt. Pflanzliche Milch läßt sich mit einem Mixer und einer Feinstrumpfhose aber auch sehr günstig selbst machen :)

      Ich liebe übrigens die indische Küche die ebenfalls sehr günstig ist. Man braucht nur eine uswahl an Gewürzen beschaffen und kann schon mit wenigen einfachen Mitteln köstliche Mahlzeiten schaffen. Empfehlen kann ich die Kochbücher von Jolante Sablok, die Gerichte sind sehr einfach, gehen schnell und brauchen (von den Gewürzen abgesehen) nur wenig Zutaten.

      Wenn man die Vegan for Youth Challenge macht braucht man ja diverse sehr teure Produkte, einiges an Nuss-Mus, Matcha Tee, Pulver verschiedener Beeren, Apfelsüße und Reissirup. Aber das braucht man natürlich nicht alles nur um sich vegan zu ernähren :)

      Liebe Grüße,
      Karmi

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    2. Liebe Karmindra,
      vielen lieben Dank für deine ausführliche Amtwort! Ich gestehe: Es ist defintiv schwierig, weil ich zwei Probleme habe a) ich will gerade abnehmen und möchte auf Kohlenhydrathe größtenteils verzichten und b) esse ich einfach nicht, wenns mir nicht schmeckt... ich kann mich schlicht nicht zwingen etwas zu essen, das mir nicht schmeckt, sodass ich immer unglaublich abwechslungsreich koche, sodass mein Kopf nicht zickig wird ;P

      Ich habe diese Woche eine Versuchsreihe gestartet: veganes Hauptgericht!
      Da ich morgens mein Porridge gern mit laktosefreier als mit Hafer-Milch, habe ich mich nun zumindest bei meiner gekochten Hauptmahlzeit darauf eingelassen diese Woche ausschließlich vegan zu kochen :)

      Ich glaube, dass wenn ich erstmal wieder in Deutschland bin, auf jeden Fall ganz umsteigen möchte und taste mich nun nach und nach an. Ohne Stress.

      Ganz liebe Grüße
      Kerry

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  8. das was du schreibst ist sehr interresant, ich finde das einen oft bewuster sein sollte was man isst oder warum...
    oft gibt der Körper auch bei gewohnheiten ein zeichen wen es nicht gut für einen ist

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  9. Ich habe ähnliches schon von einigen Leuten gehört, aber gerade den Teil "komplett ohne Zucker" finde ich extrem schwer durchzuhalten. Nicht, weil ich nicht ohne Schokolade oder ähnliches leben kann (ok, das fällt mir schon schwer genug), sondern weil es einem täglich untergejubelt wird, ohne daß man es merkt.

    Beispiel: Heute bei einem thailändischen Imbiß gewesen. Extra das vegetarische Gericht bestellt. Aber die Sosse war so süß, da muß einfach Zucker drin gewesen sein.
    Und wenn ich dann jedesmal wegen des (ungewollten) Zuckergenusses auch noch hinterher mit Übelkeit und anderen Problemen zu kämpfen habe, sehe ich nicht so ganz den Sinn. Es sei denn, ich nehme mir dann auch noch überall mein selbstgemachtes Mittagessen mit hin. Auch ins Restaurant. Um dann - als ob vegan nicht schon reicht - erst recht komisch angeschaut zu werden...

    Über Tips wie Ihr damit im täglichen Leben umgeht, würde ich mich freuen.

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    1. Das Porblem sehe ich auch. Zucker ist heutzutage in so vielen Dingen untergemischt. Ich glaube 100% vermeiden kann man es eigentlich gar nicht, es sei denn man ißt nur noch frisches Gemüse und Obst. Meiner momentanen Erfahrung nach reagiere ich aber auf "etwas Zucker" was zum Beispiel in so eine Imbisssauce enthalten wäre nicht so extrem wie ich es jetzt über die Weihnachtstage erlebt habe. Da scheint die Menge oder auch die Kombination mit Kaffee, Alkohol etc. eine Rolle zu spielen. Daher sehe ich für die Zukunft jetzt kein so gravierendes Problem falls ich mal irgendwo Zucker erwischen sollte, also das es mir danach gleich unglaublich schlecht gehen sollte.
      Ein viel größeres Problem für mich stellt die Suchtkomponente dar. Die Vorstellung mein Leben lang auf Süßigkeiten zu verzichten behagt mir nicht wirklich. Ich weiß aber wenn ich mir ab und zu zum Beispiel ein Stück veganen Kuchen gönnen würde, dann hätte ich an diesem Tag ständiges Verlangen nach "mehr" Süßspeisen und die nächsten 3 Tage darf ich dann mit akutem Verlangen nach Süßigkeiten kämpfen bis es wieder abflaut und ich kaum daran denke und auch leicht widerstehen kann.

      Liebe Grüße,
      Karmi

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    2. Hey Karmi,
      Es gibt zwei Arten wie man sich von etwas entwöhnt: Pflaster-Methode - zack und ab, tut kurz weh und dann wirds besser und die Nach-und-nach-Methode... jeden Tag ein bisschen weniger.

      Das mit der "Zuckerentwöhnung" halte ich für einen Akt, den man Schritt für Schritt gehen sollte um eben keinen Heißhunerattacken zu erliegen. Ich zum Beispiel habe als Teenager und noch mit Anfang 20 nicht ohne Coca-Cola leben können. Jeden Tag gabs eine 0,5l-Flasche (in der Schule).
      Mich davon zu verabschieden kam einem Suchtentzug gleich und ging nach und nach. Dann habe ich mit mitte 20 angefangen meinen Tee nicht mehr zu süßen - davor mussten es mindestens zwei TL sein! Heute ertrage ich keinen Zucker im Tee, weil damit der Geschmack verfälscht würde.
      Dies nur als Beispiel. Jeden Tag etwas, das man mit Zucker macht weglassen.

      Ich verwende nun überhaupt keinen Zucker mehr, außer wenn ich backe und dann oft auch Zuckerrübensirup, weil man davon weniger benötigt.
      Aber auch mir ging es oft so, dass ich nach dem Genuss eines Stücks Kuchen, tagelagen Lust auf Süßes hatte. Meine Hilfe war: Zu dem Kuchen einen Kräutertee trinken und die Tage danach, wenn du Lust auf was Süßes hast Bananen und weiter Tee.

      Bei mir ist es nun soweit, dass ich eher Lust auf Bananen bekomme und Kuchen nur noch außerhalb esse (also keinen Kuchen mehr backe, der verlockend rumstehen könnte), denn die Lust darauf ist einfach in unseren Genen verankert, auch wenn wir den Schnell-engerie-liferanten einfach nicht mehr brauchen...

      Ich bin mit dir....

      Liebe Grüße
      Kerry

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  10. Spannend, Deine Erfahrungen... Ich bin noch nicht soweit, ich mag einfach einiges, was als Ungesund verteufelt wird. Ich bin schon froh, wenn es einigermaßen vegetarisch ist ;-) Aber ich stelle bei mir fest, dass bei nur vegetarischem Essen meine Verdauung das Spinnen anfängt, bei omnivoren Essen nicht...
    Liebe Grüße,
    Selket

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